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Besuch aus dem Landtag beim Landesfischereiverband Westfalen und Lippe

Wilhelm Korth und Dr. Ralf Nolten, Mitglieder der Landtagsfraktion der CDU, trafen sich zum Austausch über fischereiliche Themen in der Geschäftsstelle des Landesfischereiverbandes Westfalen und Münster.

Gemeinsam mit Uli Beyer, dem Präsidenten des Fischereiverbandes NRW, erfolgte ein Austausch über „Angelverbote in Naturschutzgebieten“, „Kleine Wasserkraft“, „Floating Photovoltaik“, und weitere Themen.

Das Angeln in Naturschutzgebieten und der Zugang zu den Gewässern wird zunehmend erschwert. Herr Korth und Herr Dr. Nolten unterstützen unser Anliegen, dass Angeln in Naturschutzgebieten nicht grundsätzlich zu verbieten, sondern, wenn notwendig, im Rahmen von Vertragsnaturschutz zu regeln. Zugangsmöglichkeiten müssen gewährleistet und erhalten bleiben. Sie unterstützen den Ansatz, dass die ordnungsgemäße Jagd und Fischerei auch in Naturschutzgebieten grundsätzlich erlaubt sein muss.

Wir haben unsere Position zur „Kleinen Wasserkraft“ (< 1 MW) unterstrichen und auch im Rahmen der Allianz für die Lippe die Zusammenarbeit mit den anerkannten Naturschutzverbänden (NABU, BUND, LNU) und weiteren Institutionen erwähnt. Die Allianz setzt sich für eine frei fließende Lippe und den Rückbau der Wehre ein.  Auch der Neubau einer Wasserkraftanlage in Linnich an der Eifelrur wurde erörtert. Dr. Nolten, der auch Mitglied im Verbandsrat des Wasserverbandes Eifelrur (WVER) ist, stellte seine Position zur Kleinen Wasserkraft mit den Worten dar: „Kleine Wasserkraft ist nicht meins“.

Einigkeit herrschte über das Thema Floating Photovoltaik. Der Ausbau von FPV muss gewissen Regeln entsprechen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung sollte bei jeder Anlage durchgeführt werden (Einzelfallentscheidung). Die derzeit mögliche Größe von max. 15 % der Gewässerfläche und ein Abstand von mind. 40 m Abstand zum Ufer sollten Bestand haben. Wir haben beiden Politikern ein Papier mit dem Standpunkt des Fischereiverbandes NRW zur Floating Photovoltaik überreicht.

Für die Zukunft wurden weitere Gespräche zu einem regelmäßigen Austausch vereinbart.