Amphibienschutz am Angelgewässer – Mach mit!

Wie viele Amphibienarten haben Sie in Ihrem Angelgewässer? In vielen Fällen beschränkt sich das Amphibienvorkommen auf die Erdkröte und vielleicht auch noch auf Teich- und Grasfrosch.

Es gibt in NRW jedoch 18 Lurcharten. Von diesen gelten bereits 10 Arten nach dem Bedrohungsstatus der Roten Liste NRW als „Streng geschützt“.

Die Gründe hierfür sind vielfältig: Der Lebensraumverlust ist als Hauptfaktor zu nennen. Kleingewässer, die ehemals überall zu finden waren, verschwanden durch Flurbereinigungen. Straßengräben wurden nach und nach verrohrt. Auch die Zerschneidung der Lebensräume durch Straßen bedrohen ganze Populationen. Die moderne Landwirtschaft mit ihren Gefahrstoffen wie Gülle, Mineraldünger und Bioziden gibt den Amphibienbeständen dann oft den Rest.

Als Angelfischer haben wir die Chance, dem Amphibiensterben entgegen zu wirken und so einen deutlichen Akzent für den Naturschutz am Angelgewässer zu setzen. Bereits kleine Maßnahmen am Angelgewässer können große Wirkung erzielen. Dabei können z.B. neu geschaffene krautreiche Flachwasserbereiche durchaus Amphibien wie auch Fischen dienlich sein.

 

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