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 Angelregelungen (FAQ)


1. Wo darf ich ein Boot oder Schwimmhilfen (Bellyboats) benutzen?

- Beim Fischfang in den Verbandsgewässern dürfen keine Boote, Modellboote (z. B. Futterboote) oder Schwimmhilfen (z. B. Bellyboats) verwendet werden. Eine Ausnahme ist der Schieder See, wo das Angeln vom Boot erlaubt ist.


 2. Sind Futterboote/Modellboote in den Verbandsgewässern erlaubt?

- Nein!


 3. Bekomme ich auch als nicht organisierter Angler einen Jahreserlaubnisschein?

- Nein! Nur Mitglieder von Vereinen, die beim LFV oder einem befreundeten Verband organisiert sind, können mit Jahreserlaubnisscheinen angeln.


 4. Ist das Angeln bzw. Anfüttern mit Boilies erlaubt?

 - Das Angeln und Anfüttern mit Boilies ist grundsätzlich erlaubt. In den Seen ist das Anlegen eines Futterplatzes, d. h. Anfüttern ohne Angeln, allerdings verboten, weil große Mengen an Boilies ein Gewässer stark belasten. Während des Angelns dürfen höchstens 3 Liter Boilies (Anfuttermittel) mitgeführt und verwendet werden.


 5. Sind Angelzelte zulässig?

- Schirmzelte sind dann zulässig, wenn sie abends aufgebaut und morgens wieder abgebaut werden.


 6. Dürfen Grundeln als Köderfische benutzt werden?

- Grundeln sind in den letzten Jahren vermehrt über den Rhein-Main-Donaukanal in unsere Gewässer eingewandert. Sie sind in unseren Gewässern nicht heimisch und dürfen daher tot als Köderfische verwendet werden.Das Mitführen und Verwenden lebender Köderfische ist verboten. Das gilt ganz besonders für Grundeln.


 7. Dürfen z. B. maßige Bachforellen als Köderfisch verwendet werden?

- Fische, Neunaugen, Krebse und Muscheln, die in der Landesfischereiverordnung unter den §§ 1-3 aufgeführt sind, dürfen nicht als Köderfische oder Köder verwendet werden. Somit sind alle Fischarten mit einer Schonzeit oder einem Mindestmaß von diesem Verbot der Verwendung als Köderfisch betroffen, auch die Bachforelle.


 8. Darf in der Hecht- und Zanderschonzeit mit Kunstködern gefischt werden?

- Das Angeln mit Kunstködern in der Hecht- oder Zanderschonzeit ist erlaubt. Beachten Sie jedoch bei der Köderwahl, dass die geschonten Fische nach Möglichkeit nicht an den Haken gehen.


 9. Muss der Fang sofort am Wasser im Fangbuch eingetragen werden?

- Der Inhaber eines Erlaubnisscheins des LFV hat ein Fangbuch zu führen und dem Verband über seinen Verein eine Zusammenstellung der Fangergebnisse zu übersenden. Der Fang muss nicht sofort am Wasser eingetragen werden. Es sollte aber möglichst bald nach Beendigung des Angelns ordnungsgemäß und wahrheitsgetreu erfolgen.