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Vereinbarung zwischen Jugendamt und Verein

Der Gesetzgeber hat seit dem 01.01.2012 das Bundeskinderschutzgesetz ergänzt.
 

Träger der öffentlichen Jugendhilfe (dies ist meistens das Jugendamt der Kreise/Städte)soll mit Vereinen in ihrem Zuständigkeitsbereich Vereinbarungen treffen, wie diese einen höchstmöglichen Schutz von Kindern gewährleisten können. Deshalb werden alle Vereine in der nächsten Zeit von den zuständigen Jugendämten angeschrieben werden.

Die Vereine sind verpflichtet diese Vereinbarungen mit den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe für hauptamtliche Mitarbeiter oder beispielsweise für die Beantragung von Fördergeldern zu schließen. Wie diese auszusehen haben, ist jedoch nicht einheitlich geregelt.

Zwei Dinge werden meist gefordert:

1) Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt

2) es soll eine Verpflichtung zur Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses unterschrieben werden.

Der Landessportbund NRW empfiehlt, sich mit dem heimischen Stadt- oder Kreissportbund in Verbindung zu setzen. Diese verfügen ggf. über bereits getroffene Vereinbarungen, an denen Sie sich orientieren können. Außerdem begleiten sie die Vereine bei der Erstellung einer Vereinbarung mit dem öffentlichen Träger.

Auch der LFV hat sich mit der Frage auseinander gesetzt, wie ein Präventionskonzept bzw. eine Vereinbarung aussehen kann. [Hier] finden sie das Konzept des LFV zum Schutz von Kinder und Jugendlichen.

Auf der Homepage des LSB finden Sie ausführliche Information zum Thema. Zum Beispiel auch Beispielvereinbarungen und weitere Empfehlungen.

 

Hierzu können wir Ihnen folgenden Link anbieten:

https://www.lsb.nrw/unsere-themen/gegen-sexualisierte-gewalt-im-sport/massnahmen-gegen-sexualisierte-gewalt/